COYObiz AKADEMIE

Meditation und Selbstakzeptanz

Photogenica-PHX19816411

Sei wie ein Kind!

Achtsamkeit ist eine beobachtende und akzeptierende Haltung.

SELBSTLIEBE – Als ich begann, mich selbst zu lieben

Als ich begann mich selbst zu lieben, erkannte ich, dass Schmerz und emotionales Leid nur Warnzeichen dafür sind, dass ich dabei war gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich, das ist Authentizität.

Als ich begann mich selbst zu lieben, habe ich verstanden, wie sehr es jemanden verletzen kann, wenn ich versuche ihm meine Wünsche aufzuzwingen, obwohl ich wusste, dass es nicht der richtige Zeitpunkt war und die Person nicht bereit dafür war, obgleich ich selbst diese Person war. Heute nenne ich es Selbstbeobachtung.

Als ich begann mich selbst zu lieben, habe ich aufgehört, nach einem anderen Leben zu verlangen, und konnte sehen, dass alles, was mich umgab, mich einlud zu wachsen. Heute nenne ich es Reife.

Als ich begann mich selbst zu lieben, habe ich verstanden, dass ich in jeder Lebenslage, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und alles geschieht im absolut richtigen Moment. Also konnte ich ruhig sein. Heute nenne ich es Selbstvertrauen.

Als ich begann mich selbst zu lieben, hörte ich auf, mir meine eigene Zeit zu stehlen und ich hörte auf, riesige Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Wonne und Freude bereitet; Dinge, die ich liebe und die mein Herz zum Lachen bringen. Und ich tue sie auf meine eigene Art und Weise und in meinem eigenen Rhythmus. Heute nenne ich es Einfachheit.

Als ich begann mich selbst zu lieben, befreite ich mich von allem, was nicht gut für meine Gesundheit ist, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich hinunter zog und weg von mir selbst. Anfangs nannte ich diese Haltung gesunden Egoismus. Heute weiß ich, es ist Selbstliebe.

Als ich begann mich selbst zu lieben, hörte ich auf, zu versuchen immer recht zu haben, und seit dem habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich entdeckt, das ist Bescheidenheit.

Als ich begann mich selbst zu lieben, weigerte ich mich weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um die Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur für den gegenwärtigen Moment, in dem alles geschieht. Heute lebe ich jeden einzelnen Tag, Tag um Tag, und ich nenne es Erfüllung.

Als ich begann mich selbst zu lieben, da erkannte ich, dass mich mein Verstand durcheinanderbringen und krank machen kann. Aber als ich ihn mit meinem Herzen verband, wurde mein Verstand zu einem wertvollen Verbündeten. Heute nenne ich diese Verbindung Weisheit des Herzens.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten oder irgendwelcher Art Probleme mit uns selbst oder anderen zu fürchten. Sogar Sterne kollidieren und aus ihrem Zusammenprall werden neue Welten geboren. Heute weiß ich: Das ist das Leben!“

Charlie Chaplin

Freunde dich mit deinen Gedanken an!

Viele Menschen glauben, dass der Sinn der Meditation ist, mit dem Denken aufzuhören, also einen stillen Zustand des Geistes zu erlangen. Das geschieht zwar manchmal, ist aber nicht unbedingt das Ziel der Meditation. Unsere Gedanken sind ein wichtiger Teil unseres Lebens –  die tägliche Meditationspraxis bzw. Achtsamkeitspraxis muss kein Kampf gegen deine Gedanken sein. Im Gegenteil, sie kann und soll uns mehr helfen, uns mit unseren Gedanken anzufreunden, als sie für eine aufdringliche und bedauerliche Ablenkung zu halten. In der Achtsamkeit geht es nicht so sehr darum nicht zu denken, als zu vermeiden, sich in Gedanken zu verlieren.

Erkennen, benennen, akzeptieren

Es gibt drei Aspekte der Achtsamkeit: erkennen, benennen, akzeptieren.

Ein Grundprinzip der Achtsamkeit ist, dass wir Freiheit und Harmonie, bzw. innere Ruhe nicht erleben können, ohne die Wirklichkeit zu erkennen. Es ist aber nicht immer leicht, sich  selbst  annehmen,  so wie man ist, mit allen unseren Stärken und Schwächen, Vorlieben und  Widersprüchen. Ein eindeutiges „JA“ zu sich sagen, zu unseren Eigenschaften und Gewohnheiten,  die wir uns selbst nicht so gern eingestehen oder die wir sogar verstecken würden, ist eine sehr schwierige Aufgabe und verursacht oft bei vielen von uns Widerstände. Deshalb muss eines klar sein: Sich selbst zu akzeptieren heißt nicht, sich gut  zu heißen in allem, was ist, sondern es heißt (an)erkennen, was ist, also sich für wahrzuhalten. Wir nehmen uns wahr, so wie wir sind, ohne uns zu bewerten. Das ist die achtsame Grundhaltung, die wir während jeder Meditation konsequent einnehmen. In  diese Haltung sind wir frei von jeder Bewertung und wir haben auch keine Erwartungen, dass sich etwas an uns ändern. Ich bin so wie ich bin und ich bin fähig das, was ich bin, genau zu benennen. Das Benennen hilft uns, aus dem Bahn der Identifikation heraus zu einem neutraleren, objektiven Punkt der Beobachtung zu finden: „So ist es! So bin ich!“ Im Märchen verliert der Drache seine Macht, wenn sein Name genannt wird. So können auch zum Beispiel unsere Mängel ihre Macht über uns verlieren, wenn wir sie benennen und uns sogar mit ihnen anfreunden. „Nobody is perfect!“ Durch die tägliche Meditation erlauben wir uns selber einfach das zu sein, was auch immer wir im Moment sein mögen. Ich wiederhole: Das bedeutet  jedoch nicht, dass wir alles rechtfertigen und gut heißen. In der Achtsamkeitspraxis, zum Beispiel bei der Dankbarkeitsmeditation haben wir die außergewöhnliche Möglichkeit, bedingungslose Selbstakzeptanz zu üben. Wer Dankbarkeit für sich und für andere zeigt, kann sich und seine Situation besser annehmen. Er muss erst die Wirklichkeit um sich herum wahrzunehmen, wie sie wirklich ist, um zu wissen wofür er dankbar sein soll. Er ist wie ein Kind! Er nimmt sich selbst und seine Umwelt mit allen Sinnen auf und ist begeistert von allem, was er wahrnimmt, ohne es zu bewerten. Meditiere auch auf die Art und Weise und entwickle mit Hilfe von der Dankbarkeitsmeditation deine Selbstakzeptanz.

Bedingungslose Selbstakzeptanz ist der erste Schritt zur Steigerung der körperlichen, psychischen und geistigen Gesundheit.
Sie ist die Voraussetzung für ein erfülltes Leben.

Meditation für mehr Dankbarkeit in deinem Leben!

Anleitung