COYObiz AKADEMIE

Meditation und Gefühle

Dass die Vögel der Sorge und des Kummers über deinem Haupt fliegen, kannst du nicht ändern. Aber dass sie Nester in deinem Haar bauen, das kannst du verhindern.
Martin Luther

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Meditation und Gefühle

Dass die Vögel der Sorge und des Kummers über deinem Haupt fliegen, kannst du nicht ändern. Aber dass sie Nester in deinem Haar bauen, das kannst du verhindern.
Martin Luther

Nimm deine Gefühle wahr und akzeptiere sie!

Krisensituationen wie zum Beispiel die Corona-Pandemie weckt in uns allen die unterschiedlichsten Gefühle, die meistens negativ sind. Beispiele hierfür sind Trauer, Unsicherheit, Angst oder Ohnmacht. Wenn diese Gefühle auch bei dir auftreten, dann kannst du dich nicht zwingen, sie wegzuschieben und dich unbedingt glücklich zu fühlen. Das wäre eine gefährliche Selbsttäuschung, die dich nirgendwo hinführen würde. Ein kompetenter und bewusster Umgang mit den eigenen Gefühlen, vor allem mit den eigenen negativen Gefühlen, ist eine Kunst der Akzeptanz. Alle negativen Emotionen, Ängste und Sorgen solltest du so wahrnehmen, wie sie sind. Benenne sie und anschließend nimm sie an und akzeptiere sie. Wenn jemand in deiner Nähe kürzlich gestorben ist, dann erkläre dir, dass es vollkommen normal ist, Traurigkeit und Trauer in dieser Situation zu empfinden. Es ist vollkommen in Ordnung, sich dafür Zeit zu nehmen, um zu weinen oder deine authentischen Gefühle auszudrücken. Das erzeugt in dir ein positives Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit, weil du mit deinen negativen Emotionen offen, selbstbewusst und mutig umgegangen bist.

Nimm deine Gefühle wahr und akzeptiere sie!

Krisensituationen wie zum Beispiel die Corona-Pandemie weckt in uns allen die unterschiedlichsten Gefühle, die meistens negativ sind. Beispiele hierfür sind Trauer, Unsicherheit, Angst oder Ohnmacht. Wenn diese Gefühle auch bei dir auftreten, dann kannst du dich nicht zwingen, sie wegzuschieben und dich unbedingt glücklich zu fühlen. Das wäre eine gefährliche Selbsttäuschung, die dich nirgendwo hinführen würde. Ein kompetenter und bewusster Umgang mit den eigenen Gefühlen, vor allem mit den eigenen negativen Gefühlen, ist eine Kunst der Akzeptanz. Alle negativen Emotionen, Ängste und Sorgen solltest du so wahrnehmen, wie sie sind. Benenne sie und anschließend nimm sie an und akzeptiere sie. Wenn jemand in deiner Nähe kürzlich gestorben ist, dann erkläre dir, dass es vollkommen normal ist, Traurigkeit und Trauer in dieser Situation zu empfinden. Es ist vollkommen in Ordnung, sich dafür Zeit zu nehmen, um zu weinen oder deine authentischen Gefühle auszudrücken. Das erzeugt in dir ein positives Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit, weil du mit deinen negativen Emotionen offen, selbstbewusst und mutig umgegangen bist.

Ich möchte dich, so gut ich kann bitten, Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in deinem Herzen, und zu verstehen. Die Fragen selbst liebzuhaben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer fremden Sprache geschrieben sind. Forsche jetzt nicht nach Antworten, die dir nicht gegeben werden können, weil du sie nicht leben könntest. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Vielleicht lebst du dann allmählich – ohne es zu merken – eines fernen Tages in die Antwort hinein.

Rainer Maria Rilke

Ich möchte dich, so gut ich kann bitten, Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in deinem Herzen, und zu verstehen. Die Fragen selbst liebzuhaben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer fremden Sprache geschrieben sind. Forsche jetzt nicht nach Antworten, die dir nicht gegeben werden können, weil du sie nicht leben könntest. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Vielleicht lebst du dann allmählich – ohne es zu merken – eines fernen Tages in die Antwort hinein.

Rainer Maria Rilke

Achtsamer Umgang mit unangenehmen und schwierigen Gefühlen

Du kannst es meist nicht kontrollieren, welche Gedanken und Gefühle in dir auftauchen, aber du hast die Wahlmöglichkeit, wie bewusst du mit dem, was in dir auftaucht, umgehst.
Dabei können dir die folgenden Regeln helfen.

  • Du solltest alle deine Gefühle zulassen und mit voller Aufmerksamkeit beobachten (bewusst wahrnehmen), ohne dich jedoch in diese hineinziehen zu lassen.
  • Du solltest alle deine Gefühle konkret und genau benennen – ohne sie jedoch zu bewerten und dich mit ihnen zu identifizieren. Beispiele hierfür sind “Da ist Angst”; “Da ist Eifersucht” und auf gar keinem Fall: “Da ist meine Angst”; “Da ist meine Eifersucht”.
  • Du solltest möglichst schnell erkennen, dass du nicht deine Gefühle bist, sondern dass du deine Gefühle hast. Denke an die Angst oder Eifersucht nicht als “deine Angst” oder “deine Eifersucht”, sondern nimm diese einfach nur als reine “Angst” oder als reine “Eifersucht” wahr.

Jetzt folgt der wichtigste Schritt in diesem Prozess!

Wenn du deine Gefühle wahrnimmst und mit voller Aufmerksamkeit beobachtest, wie sie entstehen, sich verändern, dann verschwinden sie schließlich, und zwar ohne dein Zutun. Deine unangenehmen und schwierigen Gefühle verlieren an Kraft über dich und du erhältst Zugang zu all deinen Ressourcen und kannst wieder vernünftig handeln.

Achtsamer Umgang mit unangenehmen und schwierigen Gefühlen

Du kannst es meist nicht kontrollieren, welche Gedanken und Gefühle in dir auftauchen, aber du hast die Wahlmöglichkeit, wie bewusst du mit dem, was in dir auftaucht, umgehst. Dabei können dir die folgenden Regeln helfen.

  • Du solltest alle deine Gefühle zulassen und mit voller Aufmerksamkeit beobachten (bewusst wahrnehmen), ohne dich jedoch in diese hineinziehen zu lassen.
  • Du solltest alle deine Gefühle konkret und genau benennen – ohne sie jedoch zu bewerten und dich mit ihnen zu identifizieren. Beispiele hierfür sind “Da ist Angst”; “Da ist Eifersucht” und auf gar keinem Fall: “Da ist meine Angst”; “Da ist meine Eifersucht”.
  • Du solltest möglichst schnell erkennen, dass du nicht deine Gefühle bist, sondern dass du deine Gefühle hast. Denke an die Angst oder Eifersucht nicht als “deine Angst” oder “deine Eifersucht”, sondern nimm diese einfach nur als reine “Angst” oder als reine “Eifersucht” wahr.

Jetzt folgt der wichtigste Schritt in diesem Prozess!

Wenn du deine Gefühle wahrnimmst und mit voller Aufmerksamkeit beobachtest, wie sie entstehen, sich verändern, dann verschwinden sie schließlich, und zwar ohne dein Zutun. Deine unangenehmen und schwierigen Gefühle verlieren an Kraft über dich und du erhältst Zugang zu all deinen Ressourcen und kannst wieder vernünftig handeln.

Herzmeditation

Setze dich bequem hin, so dass du dich wohl fühlst. Schließe die Augen und richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem. Atme bewusst ein und aus. Einatmen – Bauch hinaus, Ausatmen – Bauch hinein. Nach ein paar Atemzügen lege deine Hand auf dein Herz und konzertiere dich auf deinen Herzbereich. Nimm dir die Zeit und verweile hier einen Augenblick. Stelle dir vor, wie dein Atem durch dein Herz ein – und ausströmt. Atme bewusst, ruhig und regelmäßig durch dein Herz ein und aus. Falls du mit deinen Gedanken abschweifen solltest, lenke deine Aufmerksamkeit einfach wieder zurück auf deinen Herzbereich. Bleibe 15 bis 30 Minuten in diesem Geisteszustand. Am Ende deiner Herzmeditation schicke deinem Herz ein warmes, freundliches Lächeln, nimm noch ein paar tiefe Atemzüge und widme dich wieder deinen Aufgaben.

Herzmeditation

Anleitung